Download e-book for kindle: Aristoteles: Metaphysik IX, 1-3: Vom Wesen und Wirklichkeit by Martin Heidegger

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By Martin Heidegger

ISBN-10: 3465022467

ISBN-13: 9783465022466

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Es gibt im Leben Augenblicke, da die Frage, ob guy - ders denken kann, als guy denkt, und anders wahrn- males kann als guy sieht, zum Weiterschauen und Weit- denken unentbehrlich ist. (Foucault, 1986, S. 15) Selten wurde mir die inflammation, die die transdisziplinare Forschungsperspektive der 1 Reflexiven Sozialpsychologie auszulosen vermag, so deutlich wie an jenem 28.

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Im Mittelalter hat die analogia entis — die heute wieder als Schlagwort verkauft wird — eine Rolle gespielt, aber nicht als Seinsfrage, sondern als ein willkommenes Mittel dazu, eine Glaubensüberzeugimg mit philosophischen Ausdrücken zu formulieren. Der Gott des christlichen Glaubens, obzwar Schopfer und Erhalter der Welt, ist schlechthin von dieser verschieden und getrennt; er ist aber das im höchsten Sinne Seiende, das s u m m u m ens; seiend sind aber auch die von ihm unendlich verschiedenen Geschöpfe, das ens finitum.

Oder ist hier nur noch der sprachliche Ausdruck >Sein< dasjenige, was die genannten Worte gemeinsam haben, wahrend ihre Bedeutungen ganz u n d gar auseinanderfallen? So wie wir mit dem Wort >Strauß< einen Vogel, ein Bündel Blumen, einen Streithandel meinen. Hier ist nur das Lautgebilde und das Schriftgebilde jedesmal das gleiche, die Bedeutung und die in ihr gemeinte Sache aber völlig verschieden. Es besteht hier also nur eine Gleichheit des Wortlauts, eine όμοιότης τοΰ ονόματος. Liegt auch im Wort >Sein< nur eine solche bloße Gleichheit des Namens, wird es nur in den vielen Bedeutungen (wie Aristoteles sagt) όμωνύμως gesagt?

Im Sinne des t i (des Wasseienden) gut sein Gott oder der νοϋς, im Sinne des Beschaffenseins die άρετή oder im Sinne des Zurzeitseins der καιρός, der rechte Augenblick; und dann wird gesagt: δήλον ώς ούκ αν εΐη κοινόν ti καθόλου xai εν, »es wird daraus Mar, daß es kein Allgemeines u n d Eines gibt«, nämlich ein solches, das über allem schwebte als oberste Gattung. Aristoteles faßt dieses Problem zusammen in einer Form, aus der deutlich wird, daß die ganze Frage auf die Einheit der Analogie des Seins orientiert ist: οΰκ εστιν αρα τό άγαθόν κοινόν τι κατά μίαν ιδέαν.

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Aristoteles: Metaphysik IX, 1-3: Vom Wesen und Wirklichkeit der Kraft (Sommersemester 1931) by Martin Heidegger


by Robert
4.4

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